Wichtig ist, nicht jedes Insekt sofort als Schädling zu betrachten. Viele Tiere erfüllen wichtige Aufgaben, auch wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Marienkäfer und Florfliegen fressen Blattläuse, Bienen und Hummeln sichern die Bestäubung, Regenwürmer verbessern den Boden und Käferlarven können beim Abbau von Pflanzenresten helfen.
Besonders gut entwickeln sich Nützlinge, wenn der Garten Nahrung, Schutz und Rückzugsorte bietet. Heimische Blühpflanzen, lockere Hecken, wilde Ecken, Totholz, Laub, Wasserstellen und ein möglichst sparsamer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schaffen bessere Bedingungen. So entsteht ein Garten, in dem Pflanzen, Tiere und Bodenleben besser zusammenspielen.